Gridscale – Cloudtechnologie einfach(er) verfügbar machen

Als Innovator im Bereich von Public, Privat und Hybrid Cloud verfolgt das Unternehmen einzigartige Ansätze und konnte so bereits tausende Unternehmen, Agenturen und Managend Server Provider überzeugen, mit gridscale verschiedenste Digitalisierungsprojekte erfolgreich umzusetzen.

Intuitive Benutzeroberflächen, höchste Automatisierung und intelligente Algorithmen bilden bei gridscale die Basis, um Cloud-Technologie einfach verfügbar zu machen. Anders als es zunächst scheint ist gridscale kein klassischer Infrastrukturanbieter, sondern bedient sich Methoden und Technologien der SaaS Provider. Diese beziehen sich auf den Betrieb der Plattform – aber auch auf die Denkweisen und die Unternehmenskultur. Dieser Denkansatz und das „as-a-Service Geschäftsmodell“ sind wichtige Bausteine für den Unternehmenserfolg von gridscale.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Standardisierung und Automatisierung. Sobald etwas „in Code gegossen ist“ könne man so „einen Vorhersehbaren und gleichguten Ablauf realisieren“. Das spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern hilft am Ende auch dabei, Partner sehr schnell zu enablen und so eine bessere Skalierung für das Geschäftsmodell zu erreichen.

Eine Vision, entstanden durch Bedürfnisse der Kunden

Gridscale wurde im August 2014 in Köln von Michael Balser, Torsten Urbas und Henrik Hasenkamp gegründet. Die heutigen Geschäftsführer Henrik Hasenkamp und Felix Kronlage-Dammers arbeiten mit ihren knapp 100 Mitarbeitern daran, das Cloudbusiness innovativer, einfacher und sicherer zu gestalten. Durch die vorherige Tätigkeit bei dem Berliner Urgestein der Hosting-Industrie ProfitBricks haben sich die damaligen Gründer gefunden und intensiv über Ihre Vision ausgetauscht. In Projekten mit Systemhäusern haben sie neue Bedürfnisse herausgehört, durch welche eben diese Vision entstanden ist.

„Warum können wir das was ihr macht nicht bei uns im Rechenzentrum haben?“ war hierbei eine Frage, die immer wieder aufkam. Diese Frage bewegte die Gründer dazu ihre Vision konkret auszuarbeiten und ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln. Der Grundstein war gelegt und das Gründerteam entschied sich, Ihre Idee umzusetzen – mit Erfolg wie man heute weiß.

„Wir legen unfassbar viel Wert auf Automatisierung und Standardisierung“ , sagt gridscale CEO Henrik Hasenkamp.

Hinter den Kulissen des Kapitals – 7 Millionen Euro Wachstumskapital

In der Anfangsphase hat gridscale schnell gelernt, dass sowohl das Produkt bzw. Lösung als auch der Markt an sich zu komplex und nicht greifbar für jemanden ist, der nicht vom Fach ist. Diese Erkenntnisse führten dazu, dass gridscale sich zunächst dazu entschieden hat den Markteintritt eigenfinanziert zu starten und bootstrapped erste Umsätze zu generieren. Daraus ergab sich dann, dass der High-Tech Gründerfonds (HTGF) 2016 auf gridscale aufmerksam wurde. Parallel dazu konnte gridscale auch den Bergisch Land-Südwestfalen Seed- und Wachstumsfonds (BLWS) als weiteren Investor gewinnen.

Anfang 2019 kam es dann zur Folgefinanzierung (Series A) mit weiteren Investoren wie Endeit Capital aus Amsterdam, EnBW New Ventures und EnjoyVenture aber auch dem bereits involvierten HTGF. Gridscale sicherte sich in dieser Runde 7 Millionen Euro Wachstumskapital. Neben den VC´s hat gridscale mit Creditshelf noch eine weitere zweckgebundene Finanzierung gewonnen, um beispielsweise den Kunden die Finanzierung von Infrastrukturkomponenten aus einer Hand anzubieten.

Hyper-Converged Infrastructure made and hosted in Germany

Das Unternehmen ist im Bereich der Hyper-Converged Infrastructure unterwegs. Hierbei handelt es sich um einen IT-Architekturansatz, bei dem Komponenten der IT-Infrastruktur (wie z.B. Server, Storage, virtuelle Maschinen und Networking) in einem einzigen Software-definierten System zusammengefasst werden und letztlich die einzelnen Komponenten der Infrastruktur – entkoppelt von der Hardware – zentral überwachbar und administrierbar sind.

Für den europäischen bzw. DACH-Markt hat gridscale u.a. aufgrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) so Vorteile gegenüber US-Playern wie VMware oder auch den Hyperscalern. Zudem ist gridscale auf dem deutschen Markt aufgrund innovativer und softwarebasierter Plattform einzigartig.

Komplexe Infrastrukturen in wenigen Minuten

Das Erfolgsrezept – Partner Business im Enterprise-Segment

Der Fokus lag bereits von Anfang an auf dem Enterprise-Geschäft. Mit Abstand der wichtigste Bereich für gridscale ist das Partnergeschäft. Extrem vereinfacht gesagt bietet gridscale den Partnern wie z.B. Hoster, welche ihren Kunden die Public Cloud anbieten wollen, Systemintegratoren oder auch SaaS- und Plattformanbieter, ein „White Label Rechenzentrumsbetriebssystem as a Service“ an, welches den Partnern ermöglicht, ihren Kunden schnell und einfach Cloud-Infrastruktur im Rahmen eines eigenen Geschäftsmodells anzubieten.

Die Partner nutzen dabei ihre eigene Infrastruktur (Hardware), welche dann durch die Software von gridscale veredelt wird, um den Partner-Kunden ein Public Cloud Offering anbieten zu können. Hierdurch entsteht ein einzigartiges Ökosystem, welches zu Synergien für alle beteiligten führt.

Neben dem Partner-Business im Enterprise-Segment hat gridscale auch eine Handvoll mittelständische Direktkunden. Hier werden vor allem in Managed-Service-Projekten umgesetzt, welche dabei helfen zu erkennen „was geht und was nicht geht“, laut Henrik. Diese Learnings und Erkenntnisse fließen dann in die Entwicklung der Plattform ein.

Darüber hinaus erzielt das Unternehmen nach wie vor noch weitere Umsätze mit der eigenen Public Cloud. Das Partner-Business ist dennoch das Kerngeschäft für gridscale.

Henrik Hasenkamp im Interview – Einblicke in die Entstehung echter Innovation

Im Interview gibt Hendrik tiefe Einblicke in das Unternehmen und spricht dabei über die Erfahrungen von der Gründung bis hin zum Durchdringen des Public Cloud Marktes sowie den Aufbau des Partner-Ökosystems.

Henrik erzählt unter anderem wie herausfordernd Personalentscheidungen in unterschiedlichsten Phasen sein können und warum sich gridscale sich derzeit hauptsächlich auf den DACH-Markt fokussiert, für die Zukunft auf eine internationalisierte Ausrichtung plant.

 

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Chris

Chris

Junior Ecosystem Manager

Egal ob IaaS, SaaS oder PaaS – im Aufbau des Ecosystems behält Chris stehts innovative Provider im Blick und bringt diese, gemeinsam mit den Kollegen, zusammen um die Community zu vergrößern und innovative Player zusammenzubringen. Darüber hinaus treibt Chris Kooperationen mit Verbänden voran, um so die passenden Bauteile für erfolgreiche Projekte zu ergänzen.
Bildquellen: Beitragsbild: Cloud Ecosystem LIVE, Henrik Hasenkamp und gridscale